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30 Jahre Rose Ausländer

Ein Lyrik-Projekt in Erlangen für den Herbst des Jahres 2018

Beteiligung: Bildung Evangelisch Erlangen (zugesagt), Jüdische Kultusgemeinde (angefragt), Kulturreferat der Stadt Erlangen (angefragt), VHS (angefragt), Deutsches Seminar der Universität Erlangen (noch offen)

 

Rose Ausländer lebte von 1901 bis 1988 in Rumänien, Österreich, den USA und Deutschland. Sie wurde in Czernowitz geboren und starb am 03.01.1988 im „Elternhaus“ (Altenheim) der jüdischen Gemeinde zu Düsseldorf. Sie hat ein großes lyrisches Werk hinterlassen, in dem die jüdischen Wurzeln ihrer Herkunft ebenso durchscheinen wie die philosophische Schulung im Geist von  Spinoza. Ihr Werk liegt in 16 Taschenbüchern des Fischer-Verlags, herausgegeben von Helmut Braun vor. Sie wurde mit zahlreichen Preisen geehrt. Unter ihnen ragen hervor der Bayrischer Literaturpreis der Akademie der schönen Künste und das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

 

In Erlangen wurde die Lyrik von Rose Ausländer im Jahr 2017 von mir an zwei Stellen präsentiert: Am 05.02.2017 in der Herz Jesu Kirche und am 14.11.2017 in der Christlichen Verbindung Frankonia-Czernowitz.  Der Erfolg dieser Lesungen hat auf den Gedanken gebracht, die Ausstellung „Mutterland Wort“ aus Anlass des 30. Todestages der Dichterin nach Erlangen zu holen. Sie wurde von der Rose-Ausländer-Gesellschaft erstellt und besteht aus 60 großformatigen Plakaten. In Absprache mit Bildung Evangelisch Erlangen könnte sie jeweils zur Hälfte im Haus der Kirche Kreuz und Quer und in der Villa an der Schwabach gezeigt werden. Das Eröffnungskonzert mit dem Kammerorchester, das die CD Rose Ausländer im Griot-Hörbuchverlag hergestellt hat, würde am 13.10.2018 in der Kirche Herz Jesu oder im Haus Kreuz und Quer stattfinden können. Die Ausstellung ergänzend würden in der Folgezeit mehrere Veranstaltungen in der „Villa“ unter der Leitung von Dr. Heiner stattfinden, die zum Ziel hätten, die Begegnung mit den Texten von Rose Ausländer zu vertiefen.

Ich bitten um Unterstützung für das Projekt bei der Stadt Erlangen, beim Kulturreferat und bei der VHS. Das Projekt wird erst Sinn machen, wenn sich mehrere Einrichtungen zusammenfinden und das Projekt nach Absprache gestalten. Sponsoren würden öffentlich bekannt gegeben werden. Mögliche Sponsoren könnten die Sparkasse Erlangen und der Lions Club Erlangen sein.

Die Gesamtveranstaltung könnte sich aus den folgenden Bausteinen zusammensetzen:

  • Konzert des Kammerorchesters mit einer Einführung in Leben und Werk von Helmut Braun
  • die Ausstellung "Mutterland Wort" der Rose-Ausländer-Gesellschaft. Sie besteht aus 60 ungerahmten Blättern und kostet 300,- € + Porto + Rahmen und Aufhängen. Sie wurde von Helmut Braun konzipiert, der den Nachlass von Rose Ausländer verwaltet.
  • Begleitende Veranstaltungen unter der Leitung von Dr. Johannes Heiner wie eine Lesung mit Orgelbegleitung "Helle Worte in dunkler Zeit", ein Tagesseminar in der „Villa“ zum Thema Rose-Ausländer heute und eine Filmvorführung über das Leben von Rose Ausländer.
  • Ein vierter Bausstein könnten Führungen von Germanstik-Studenten der Universität durch die Ausstellung sein. Sie würden vom Deutschen Seminar der Universität entsprechend vorbereitet werden.

Die Gesamkosten für das Projekt werden auf 7.500 – 9.000 € veranschlagt. Die Einnahmen für das Eröffnungskonzert gehen davon runter. Zusagen für Mitarbeit und Finanzierung sollten bis zum 1. Mai 2018 eingehen.

Dr. Johannes Heiner, literaturwissenschaftlicher Berater und Lyriker

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